September

© copyright by African Dive Adventures
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27.9. 2018
Chaos in Kairo hatten wir natürlich auch. Überall rufen Leute durch die Gegend:
Yella, Yella, Bakschisch, Come, Taxi, Taxi, Yella.....Überall Schlepper, Luegner, Betrüger.
Es wird einem ganz schwindlig.
Die Einheimischen am Flughafen sind nicht freundlich.
Wir muessen unser ganzes Gepäck roentgen lassen. Was dabei aber eher ungewoehnlich ist, ist, dass selbst die Badelatschen ausgezogen werden muessen...Echt ?
Der Flug war kurz und schmerzlos, aber der Tag war lang als wir so gegen 20h30 ankommen.
Egal was, wir brauchen Transport zu unserem Uebernachtungshotel. Wir immer reicht ein normales Auto nicht aus fuer all unser Gepäck. Wir zahlen den doppelten Preis ( wie wir am nächsten Tag auf dem Rückweg herausfinden ) und kriegen es hinter uns.
Wir sind beim Kempinski untergebracht.Es war mir schon klar, dass das was Feines ist, aber ich haette nicht erwartet, dass wir in einem so prunkvollen Palast landen...Wow. Es ist mittlerweile spät geworden, aber wir muessen noch ein paar Bier trinken und eine Kleinigkeit essen. Schade, dass wir nicht mehr Zeit haben denn am nächsten Tag geht es um 7 Uhr gleich wieder zurück zum Flughafen und weiter nach Marsa Alam.
Ich habe am Flughafen ein paar hundert Ägyptische Pfund am Geldautomaten gezogen. Aber kein Mensch will diese Währung. Alle wollen US Dollar und Euro.
Natürlich sind die Preise dann auch entsprechend nicht mehr ägyptisch sondern eher europäisch....
Nach einem kurzen Flug kommen wir mitten in der Wüste an.
Marsa Alam

25.9. 2018
Und somit beenden wir unseren zweiten Teil der langen Reise.
Wir kamen von Thailand über Dubai nach Deutschland und verbrachten 3 Traum-Tage mit unseren Eltern in Burladingen. Das Wetter war besser als in Afrika, die Stimmung entsprechend brillant.
Beulah war so glücklich in Deutschland, dass sie fast tiergeblieben wäre. Aber dafuer müsste sie ihren geliebten Pass wegschmeissen und das wird wahrscheinlich nichts werden.....
Nach Burladingen fuhren wir dann an den Bodensee nach Friedrichshafen zur InterDive. Wir wussten nicht was wir zu erwarten hatten bei dieser Messe, aber wenn man es nicht probiert, wird man es nie wissen.
Und die Messe war super.
Viele Bekannte natürlich, und viele neue Interessenten. Und fast alle sprachen Schwäbisch !!! Ich fühlte mich absolut zu Hause.
Da am ersten Tag meine Eltern minus nach Friedrichshafen kamen, gab mir Beulah den Nachmittag frei um das Schwäbische Meer zu erkunden. Vater und ich hatten einen super guten Tag.
Leider habe ich meinen Freund Juergen verpasst. Ich bin untröstlich darüber, Juergen, aber wir sehen uns hoffentlich noch dieses Jahr an Protea Banks.
Nach der Messe hatte Beulah die Idee, die letzten beiden Tage was Besonderes zu erleben in München.
Sie buchte uns eine Suite in einem Nobelhotel in der Stadt. Alter, das war teuer.
Der Plan war, dass wir einfach ausruhen und den dekadenten Luxus geniessen.
Wir kamen an und wurden zur Suite im ersten Stock gebracht. Hmmm. Liegt aber tief
Auf dem Foto im Internet sieht man so die Skyline von München bei Nacht. Traumhaft. Ich habe extra die Kamera mit ins Zimmer genommen.
Als dann aber die Tür aufschwang war die Vorfreude auf einen Schlag weggewischt.
Das Zimmer hatte kaum Tageslicht weil der Blick aus der Fensterfront auf einen glorreichen Blätterwald gerichtet war von dem wir mehr Wurzeln als Blätter sehen konnten.
Die Ambiente war gleich null...
Ich bin total ausgepackt und sagte Beulah, hier könne ich keine Stunde bleiben , geschweige denn zwei Tage. No way !!!
Ich war so verzweifelt, dass ich sofort ausgezogen waere, hätten wir nicht ein anderes Zimmer bekommen.
Ich weiss wirklich nicht wie das moeglich war. Wir schlecht kann eine Suite in einem 5 Sterne Hotel sein ?.......Katastrophe. Wie wenn man im Keller sitzt....
Wir konnten dann zum Glueck noch downgraded werden auf ein Deluxe Zimmer im zweiten Stock.
Das war zehnmal besser. Wir konnten sogar noch ein bisschen ueber die Baumwipfel sehen.
Jetzt sitzen wir am Flughafen und essen die letzten Weißwürste , natuerlich mit Weissbier.
Unser Flug nach Kairo geht in 10 Minuten.
Chaos in Cairo....wir kommen
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19.9. 2018 Zweite Phase unserer Reise
Letzten Samstag kamen wir in München an und übernachteten in Novotel am Flughafen. Am Sonntag , nach einem Hammer-Frühstück mit 2 Weißwürsten , Brezel etc brachen wir dann auf nach Burladingen.
Das Wetter war und ist immer noch der absolute Hammer.
Mutter hat die beste Wurst im Ort eingekauft und Vater hat seine Weltklasse Brezel gebacken. Wir wurden verwöhnt wie verrückt und haben in zwei tagen mindestens 5kg zugenommen.
Seit mehr als 10 Jahren waren wir nicht mehr im Sommer in Deutschland. Ein ganz neues Erlebnis fuer uns. Wir träumen von einem Urlaub in Deutschland !!! Alter !!!
Heute, am Mittwoch fuhren wir dann nach Friedrichshafen wo wir erstmals an der InterDive Messe teilnehmen.
Wir haben Heute unseren Stand aufgebaut. Morgen um 12h00 Uhr geht es los. Wir hoffen, dass wir gutes Interesse hier im Süden Deutschlands , Österreich und Schweiz bekommen.
Als alte BOOT Messe Veteranen ist diese Wochenende-Messe kurz und schmerzlos fuer uns. Aber hoffentlich erfolgreich...
Wir werden sehen...
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14.9. 2018
Schweren Herzens sind wir Heute Morgen von Paradise Koh Yao abgereist.
Das Resort wo wir eine Rekordzeit von 3 Wochen zu Hause waren hat seinen Namen Paradise wohl verdient.
Wir haben genau das gemacht was wir uns vorgestellt hatten : Nix
Innerhalb von ein paar Tagen etablierte sich eine Art Routine.
Morgens um 6h30 - 7 Uhr wurden wir von der aufgehenden Sonne und buntem Vogelgesang geweckt. Dann gab es Kaffee im Bett und ein paar Seiten im Buch lesen.
Gegen 8h30 gingen wir langsam von unserem Hügel runter zum Frühstück im Restaurant. Danach auf unseren Liegestuhl am Strand. Hier verbrachten wir den Grossteil des Tages mit Lesen, baden, schwimmen, reden. Gegen 14h30 stiegen wir die Treppen hoch zu unserem Chalet mit Traumlage. Die 86 Treppen waren ziemlich hart zu bewältigen, besonders am Anfang. Nach und nach wurde es einfacher, so manche Sünde im Restaurant wurde von dem Treppensteigen verziehen.
Das Resort ist ruhig, genau was wir suchten. Himmlisch.
Unsere Seite des Strandes war kaum von anderen Gästen benützt worden.
Faszinierend war die Anzahl der verschiedenen Schmetterlinge die uns täglich über den Weg flatterten. Sagenhaft. Und trotzdem, dass Paradise Koh Yao direkt an dichten Dschungel angrenzt haben wir in 21 Tagen keine Schlange und keine Spinne gesehen.
Dieses Paradies ist auf jeden Fall besser ist als das im Himmel !!!
Was uns immer wieder vom Hocker haute war das Essen dort. Absoluter Oberhammer. Egal was man bestellte, ob es a la Carte war oder Büffet, das Essen ist unbeschreiblich gut.
Wir waren in vielen Hotels und Resorts wo das Essen gut ist, aber sowas haben wir noch nicht erlebt. Unsere drei Wochen hier waren wie ein Gourmet-Urlaub.
Thailand ist bekannt fuer gutes Essen, zum Glück gab es die 86 Stufen.....
Trotz der Regenzeit hatten wir nur drei volle Regentage. Meistens schien die Sonne den ganzen Tag und abends kam ein kurzer Schauer. Immer eine willkommene Abkühlung.
Jeden Tag dachte ich daran, mal wieder was auf meiner Webseite zu schreiben. Aber wenn man fast gar nichts tut wird man immer fauler. Und so habe ich diesen Bericht von Tag zu Tag vor mir hergeschoben. Morgen ist noch ein Tag, dachte ich immer...
Einmal haben wir uns aufgerafft und machten eine Insel-Hopping Tour. Es waren nur wir beide und noch ein nettes Ehepaar aus der Schweiz dabei.
Dieser Trip gab uns Gelegenheit, noch ein bisschen von dieser ungewöhnlichen Landschaft zu sehen. Wir waren weggeblasen von der Schönheit des Nationalparks der aus unzähligen Sandstein-Inseln besteht. Hammermäßig schoen.
Die meisten Leute kommen hierher fuer ein paar Tage, 10 Tage maximal. Fuer uns, 3 Wochen waren nicht genug. Scheinbar war noch nie jemand so lange hier seit dieses Resort besteht...und wenn wir wiederkommen....bleiben wir 4 Wochen Minimum !!!!
Gute Bücher
I am Pilgrim von Terry Hayes
- Spion und CIA Agenten Story. Gut zu lesen

Unhinged von Omarosa Manigault Newman
- Ein persönlicher Bericht ueber Donald Trump und sein White House Chaos

Silk and Song von Dana Stabenow
- Abenteuer über Karawanen und Händler von China, Mongolei, Persien im 14.Jahrhundert

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1.9. 2018
Seit 10 Tagen sind wir jetzt in Paradise Koh Yao. Sagenhaft.
Es ist ein Strandresort das aus dem Dschungel gehackt worden ist. Also, hinter dem Gartenzaun, undurchdringliches Gebüsch.
Ab und zu sehen wir Affen und Kackadus oder wie auch diese fliegenden Kreischer heißen. Ich glaube, Hornbills heißen die hier und werden bis zu 80cm groß.
Im Lilienpond gibt es Leguane so gross wir Krokodile und Eidechsen so gross wir Schlangen, aber sonst habe ich zum Glück noch nichts Furchterregendes gesehen.
Ich achte bei jedem Schritt wo ich hintrete und ob nicht irgendwo eine Schlange lauert die mich umbringen will. Das wäre natürlich Grund zu sofortiger Abreise...
Nyerere Zimmer ist sicher eines der besten im Resort. Ein Traumblick auf die Bucht .
Wir sind fast ganz oben am Hang mit eigenem Mini Pool.
Es sing genau 86 Treppen bis zum Strand....Alter !
Eine alte Bauernweisheit kommt hier voll zur Geltung :
Willst du den guten Blick von oben genießen, musst du dir die 86 Stufen erst verdrießen.
Alter, ich lauf das 4-5 mal am Tag. Und jedesmal bin ich total erledigt wenn ich oben ankomme. Mein Garmin Tauchcomputer und genereller Aktivitätsmonitor gibt mir meistens schon gegen 11 Uhr Bescheid, dass ich mein eingestelltes Ziel erreicht habe.. lustig, zu Hause schaff ich’s fast nie.
Ansonsten machen wir absolut gar nix. Wir liegen den ganzen Tag bis etwa 15 Uhr am Strand, lesen, paddeln auf meiner Rettungsboje in der Bucht rum, reden und trinken ein paar Bier.
Der Tag vergeht wie im Flug, die Zeit vergeht trotzdem langsam. Super.
Heute hatten wir einen Anflug von unzubändiger Energie und sind mit dem Alten Kanu losgepaddelt.
Gerade als wir eingestiegen sind schaue ich nach rechts und sehe total schwarze Wolken und Monsunregen unmittelbar vor uns. Aber hektisch. Als ich Beulah anschaue meint diese, lass uns einfach losfahren. Was kann schon passieren ? Wir werden höchstens ein bisschen nass...
Mir war richtig unwohl denn der Himmel sah aus als stünden wir vor einer Wetterkatastrophe. Na gut. Wir paddelten los, natürlich in die entgegengesetzte Richtung, immer schön an der Küste entlang. Alles Felsenküste wo man sich nicht verstecken kann....
Zehn Minuten später platzte dann der Himmel auseinander und alles Wasser was drin war kam auf uns runter.
Wir fanden eine Hähle in dem bizarren Felsgestein das die Küste zäumt und lenkten das Boot hinein . Nach 20 Mnuten oder so war alles wieder vorbei und weiter ging unsere Expedition entlang der Insel.
Es war richtig super aber nach zwei Stunden paddeln habe ich dann auch mein Aktivitätsziel für die nächsten 5 Tage erreicht !! Mir ist dann schon ein Motorboot lieber. ...würde alles geben wenn ich eines meiner Boote hier hätte...!!!

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