2018-11

26.11. 2018
Heute war mein erster Tauchtag in ganz genau 3 Wochen. Die Wetterlage normalisiert sich so langsam. Anstatt 50% an ausgefallenen Tauchgängen wegen Wind, verlieren wir jetzt nur noch etwa 25%
Auch dies ist immer noch viel, aber es wird besser.
Heute waren wir auf der Südseite von Protea Banks zum ersten Tauchgang. Gleich beim Einstieg sah ich eine Schule Hammerhaie im Hintergrund. Leider waren all meine Taucher so mit sich selbst beschäftigt, dass keiner schaute…
Anschliessend, bei 20m Sicht und 16˚ Eiswasser hatten wir 12 Sandtiger gezählt.
Zweiter Tauchgang war an der Nordseite von Protea Banks.
Wegen ganz leichter Gegenströmung drehten wir die normale Route um und begannen an der zweiten Höhle und endeten an der Ersten.
Immer schön.
Wir sahen um die 15 Sandtiger und anschliessend beim langsamen Auftauchen kam eine Gruppe von 8 Stachelrochen unter uns durch. Das sieht man selten und ist ein toller Anblick.
Unsere Nürnberger Gruppe mit Cheftaucher Karl Heinz Fichtner waren alle sehr zufrieden mit dem ersten Tauchtag Heute.
Morgen wird angeködert. Mal sehen was wir da zu Gesicht bekommen.
Und am Mittwoch wird Sturm vorhergesagt…..

26.11. 2018 Teil 3 ( privat )
Mittlerweile bin ich wieder fit und bin Heute gleich zweimal getaucht ohne irgendein Problem. Anschliessend war ich beim Arzt der mir den 6.12. als Termin fuer die kleine Operation gegeben hat. Dann kann der alte Nikolaus die scheiss Galle gleich mitnehmen !!!
Es war ein Alltagsabenteuer das ganz unerwartet auf einen reinschlägt. Man kann denken man ist hart im Nehmen und kann Einiges vertragen, aber von einem Tag zum Anderen kann es einen umhauen.
Das Bloede daran ist, dass ich alles selbst verschuldet habe.
Zuviel Stress
Zu schlechtes Essen, immer nur schnell und ungesund
Zuviel Alkohol, man denkt, ohne ein Bier kann man nicht mehr entspannen
Zuviele Süßigkeiten, Schokolade, Cola, etc
Zum Glück schon lange nicht mehr geraucht…30 Jahre +
Ganz wichtig ist, wenn es einem gut geht MUSS man wenigstens einmal im Jahr zum Hausarzt und sich trotzdem untersuchen lassen.
Ich habe am Anfang erwähnt, dass ich auf der Onkologie Station untergebracht war.
Es ist furchtbar dort. Was man hoert und sieht ist oft herzzerreissend.
Jede Minute dort war ich froh, dass ich der Glückliche bin.
Ich bin derjenige, der keinen Krebs hat. Was fuer ein unendliches Glueck ich doch gehabt habe !!!!
Ein kleiner Gallenvorfall ist nichts, gar nichts im Vergleich zu dem was diese armen Leute durchmachen muessen.
Ich wollte nur nach Hause. Ich hatte ein unbeschreibliches Heimweh.
Wollte bei Beulah sein, bei meinen Hunden, wollte aufs Meer blicken koennen, einfach in meinem gemütlichen Sessel sitzen und mein Haus geniessen…
Ich habe soviel gelernt
Ich sage Beulah jeden Tag wie sehr ich sie liebe, umarme jeden Tag meine Hunde, sitze jeden Tag in einem meiner zahlreichen Lieblingsplätze in meinem Haus und bin mir bewusst was fuer ein grosses Glueck das doch ist.
Ich hoffe, ich falle nie wieder in eine Routine in der ein Tag mit dem anderen verschmilzt und vergessen wird.
Jeder Tag den man gesund zu Hause und selbst bei der Arbeit verbringen darf ist ein wunderbarer Tag…..

25.11. 2018 Teil 2 ( privat )
Durban, Parklands Hospital.
Ich komme in die Krebsabteilung, Onkologie weil sonst kein Platz frei ist. Uffff….
Na gut. Als Privatpatient bekomme ich ein Einzelzimmer mit eigenem Badezimmer, Flachbild Fernseher, Safe. Ich kann mir meine drei Mahlzeiten am Tag aus einem Menu aussuchen und selbst zusammenstellen.
Alles vom Feinsten. Nur meine Sicht ist scheisse. Kein Blick aufs Meer, nix.
Die Ärzte gehören zu den besten im land, die Krankenschwestern sind hochprofessionell.
Man haelts Maul und macht was einem gesagt wird …( als Patient )
Am Sonntag kommt der Spezialist und sagt, so, wir sind bereit fuer die Operation. Ich bin einverstanden, denn ich will so schnell wie möglich fertig werden.
Er schaut meine Blutwerte an und flucht…
Mit diesen Blutplättchen Werten koennen wir nicht operieren, sagt er. Dann verblutest du. Alles war vorbereitet. Sonntag !!! Jetzt muss er alle wieder nach Hause schicken.
Ein hektischer Rückschlag.
Bluttransfusion, Medikamente, Antibiotika. Ich häng nur am Schlauch.
Ich weiss nicht was am Montag anders war, aber der alte STEIN MUSS RAUS.
Mittlerweile habe ich nicht nur total gelbe Augen, hohes Fieber, blick kaum noch durch, sondern bin am gesamten Körper radikal Gelb. Alter !!!
Die Tatsache, dass ich mir ueber die Jahre noch Diabetes 2 eingestehest habe hilft natuerlich auch nicht.
Gut, dass ich nicht rauche !!!!! Das habe ich vor 30 Jahren aufgegeben und freue mich jeden Tag darüber. Jetzt hat es mir den Arsch gerettet !!!!!
Beulah rief mich irgendwann mal an und fragte mich, warum ich so komisch rede. Ich wusste nicht was sie meinte, aber zwei Stunden später war sie in Durban.
Meine Frau !!! Hammermäßig !!!
Der Rollstuhl kommt ans Bett. Wir müssen einen MRT Scan machen um den Stein zu finden.
Ich habe das einmal machen muessen und bin ausgetickt. Total Angst !!!
Ich werde mit dem Auto zu einem anderen Krankenhaus gefahren wo sie so einen MRT Scan machen koennen. Angst !!!
Die Leute dort sind sehr nett. Ich sage ihnen, ich habe Platzangst und könne da nicht rein, egal was sie sagen.
man redet mir zu und erklärt mir alles, auch , dass ohne diesen Scan die Operation nicht durchgeführt werden könne. Ich verstehe alles, aber es hilft nix. Ich habe Platzangst und krieg sofort die Panik.
Ich muss so eine doofe Kutte anziehen wo hinten der Arsch raushängt weil man nicht zumachen kann. Mann !!!
Dann sehe ich das Ding. Eine regelrechte Panzertür führt hinein. Die Tür ist mir schon zuviel.
Ich sage den Leuten, ich könne das nicht machen, aber keiner will zuhören. Ich bitte um Narkose, flehe sie an, ich sage, ich zahle aus eigener Tasche dafuer…
Nix zu machen. Ich weiss, wenn ich mich weigere bin ich im Eimer.
Mit zögernden Schritten gehe ich auf dieses abgesägte U-Boot zu. Die Panik steht mir im Gesicht. Ich habe total Angst.
Man setzt bzw legt mich auf das Kaerrele , der Schweiss tropft auf beiden Seiten auf den Boden.
Der Karren geht hoch und langsam rein in die alte Torpedoroehre. In dem fall bin ich der Torpedo. A L T E R !!! Das fühlt sich scheisse an…
Nach zwei Sekunden halt ich es nicht mehr aus und schrei.
Sofort werde ich wieder entschärft und rausgefahren.
Mit unerwarteter Energie spring ich vom Kaerrele auf und lauf erst ein paarmal ums U Boot herum. Die Angestellten wissen nicht mehr was sie mit mir machen sollen.
Ich muss mich beruhigen und damit fertig werden.
Okay, wir probieren nochmal. Diesmal bietet mir die Schwester an, bei mir zu bleiben und mir die Hand zu halten.
WoW. Das ist selbstlos. Es wird Zeit, ich reiss mich zusammen und bringe meinen Teil.
Ich frage sie, ist das nicht gefährlich fuer sie, aber sie meint, es sei nicht so schlimm.
Okay, deal. Ich muss es schaffen.
Und wieder werde ich als menschliches Torpedo scharf gemacht. Die Schwester hält ihr versprechen und hält meine hand die ich verzweifelt umklammere und auf keinen Fall loslasse.
Jetzt werden feindliche Schiffe angepeilt. Der PING ist unerträglich. Ich hoffe, wenn ich schliesslich abgefeuert werde versenke ich wenigstens einen ordentlichen Dampfer und nicht nur ein mickriges Piratenboot. PING, PING, es hört nicht auf.
Und plötzlich wird alles still.
Ich bin abgefeuert worden. Sause durchs Wasser unaufhaltsam auf mein Ziel zu.
AmSchluss wars doch gar nicht so schlimm, dank der unendlich lieben Schwester
( eine Muslima, übrigens, wenns jemanden interessiert…)
Die Platzangst ist wie die Höhenangst eine schreckliche Angst. Klar habe ich beide !!
Der alte Rollstuhl kommt wieder und ich werde in den OP gerollt.. kann mich nur noch daran erinnern, dass ich mich auf den Bauch legen musste und an einem dicken Schlauch saugen musste. dann ging das Licht aus….
Als ich wieder aufwache bin ich in meinem Zimmer.
Gerädert. Alter >
Beulah steht bei mir am Bett. Die Welt ist in Ordnung.
Spaeter kommt der Spezialist. Der Stein ist raus und ein Stent ist drin. Er meint, es war soviel Gallensaft drin, dass es ueber seine Hose und Schuhe spülte.
Klar schmeisst einen die Narkose aus der Bahn. Ich erinnere mich nicht mehr an viel von diesem Tag.
Nach 20h00 Uhr geht Beulah in ein Hotel in der Naehe. Um 6 Uhr ist sie wieder an meinem Bett.
Heute muss ich zum CT Scan. Der Spezialist sucht seinen Stent. Er will sehen ob dieser richtig sitzt.
Ha, der CT Scan ist locker. Die Maschine ist ähnlich wie das Torpedorohr, aber viel, viel kürzer und hat auch wesentlich mehr Platz. Kein problem, ich hechte hinein und freu mich auf den PING…Alter….

25.11. 2018 Teil 1 ( privat )
So, da bin ich wieder.
Ich musste mal kurz untertauchen. Diesmal aber leider an Land.
Also meine Bauchschmerzen waren in der Tat nicht so harmlos wie wir dachten.
Einen Tag darauf war alles okay aber dann am Folgetag hatte ich wieder Bauchschmerzen. Am Donnerstag ging ich dann zum Arzt. Dieser brauchte keine 5 Minuten bevor er mich auf direktem Weg ins Krankenhaus schickte.
Ich war natürlich total geschockt.
Hey, ich bin nicht der kranke Typ. Ich fahr jeden Tag auf See und werde auf einem schaukelnden Boot hin und her geschmissen , oft wie ein Tennisball in rauher See. Dann kommt ich nach hause und werde von 5 Hunden wörtlich ueberrannt. Ich werde zerkratzt, blute irgendwo jeden Tag und hau dauernd irgendwo was an. Mir macht nicht viel was aus. Ich denke, ich bin unverwüstlich.
War noch nie im Krankenhaus anders als Besucher.
Und auf einmal geht das Licht aus. ….Sofort ins Krankenhaus , heisst es.
Meine Welt bricht zusammen, besonders auch weil ich mich eigentlich nicht so furchtbar schlecht fühle. Die Schmerzen sind längst schon wieder weg und vergessen.
Der Arzt sagt, schau mal deine Augen an.
Ich guck und sie, dass das Weiss im Auge total und absolut Gelb ist…Oh Shit…
Leber !!
In dem Moment fängt eine Achterbahnfahrt bei mir an die fast zwei Wochen dauern soll.
Ich fahre nach hause und erzähl Beulah was passiert ist. Zusammen packen wir meinen Urlaubskoffer… iPad, Handy, Ladegeräte, Kopfhörer und Ladegerät, Buch, Brille, was zum Trinken, Biltong, Verlängerungskabel. Natuerlich Schlafanzug, Waschbeutel etc. Ich bin voll durchorganisiert.
Beulah bringt mich hoch ins private Krankenhaus , nicht weit von uns entfernt. Ich werde eingecheckt, geh in mein Zimmer, steig ins Bett.
Die Realität schlägt mich ins Gesicht.
Das war Donnerstag. Am Sonntag kommt Roger Tours mit 17 Tauchern bei uns an…
Bluttests aller Art, Roentgen Tests, Ultraschall Tests etc. Ich bin dauernd unterwegs. Im Rollstuhl werde ich wie ein Schwerkranker durch die Gänge geschoben.
Bin ja schliesslich Privatpatient….
Es stellt sich folgendes heraus :
Ein Gallenstein ist aus der Galle gerutscht und hat die Passage von der Leber an der Galle vorbei zum Darm blockiert. Mittlerweile hat sich soviel Gallensaft aufgestaut, dass es meinen Körper vergiftet , meine Leber angegriffen hat, meine Milz und natuerlich die alte Galle.
Das hat leider auch mein Blut angegriffen und meine Werte sind total durcheinander. Meine Blutplättchen tiefer die Blutgerinnung verantwortlich sind sind so niedrig, dass man mich nicht sofort operieren kann. Ich würde innerlich verbluten.
Ja, es klingt schrecklich.
Am zweiten Tag in Margate ist der Arzt noch zuversichtlich.
Ich bekomme viel Besuch und Beulah verbringt viel Zeit bei mir. Es ist zum Aushalten
Besonders wenn man keine andere Wahl hat.
Ich habe schon Heimweh zu meinen Hunden, meinem Haus…aber ich muss jetzt auf die Zähne beissen und wieder ganz gesund werden.
Am Samstag kommt der Spezialist zur Morgenvisite. Letzte Nacht war nicht gut. Ich hatte fast 40˚ Fieber. Der Spezialist zögert nicht und ordnet einen Krankenwagen an der mich unverzüglich nach Durban rasen muss..
Was ??? Es geht von der Pfanne ins Feuer….
Er sagt mir klar : Ich kann das nicht hantieren. Wir können dir hier nicht helfen, du musst zu Spezialisten ins Parklands Krankenhaus. H E K T I S C H…
Die Sanitäter kommen mich abzuholen. Kann ich nicht vorne sitzen, frag ich ?
Nein, du musst hinten auf der Bahre liegen und wir schliessen dich an Lifesupport an.

6.11. 2018
Meine liebe Schwester hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass es schon wieder November ist und ich mich noch nicht gemeldet habe.
Also hier bin ich wieder. Im November…
Wie berichtet ist unser Steve weitergezogen und Jazz hat es 10 tage lang ausgehalten. Danach ist ihm das Arbeiten zuviel geworden, und er ist abgehauen.
Er wollte sogar noch bezahlt werden, aber ich erklärte ihm dann wie ein Schwabe denkt…. ( auf Schwäbisch )…. Alter !!!
Danach war es ein paar Tage ruhig bei uns und ab 30.10. waren wir wieder am Tauchen.
Natürlich bin ich halt jetzt Skippi das Buschkaengeru und muss um 4h30 aufstehen..
Um 5h45 treffe ich mich mit dem unermüdlichen Spike an unserer Basis und wir beide laden Flaschen, Ausrüstung etc , holen das oder die Boote ab und machen alles seeklar bevor um 7 Uhr die Gäste ankommen.
Es macht mir Spass, voll wieder dabei zu sein und auch körperlich dauernd in Bewegung zu sein. Ich glaube, ich habe schon ganz schön was abgenommen..???
Das Tauchen an Protea Banks ist immer der Hammer. Ich freue mich an meinen Booten, besonders seit ich in Ägypten den Schock meines Lebens erlitten hatte was Boote und deren Zustand anbetrifft.
Ich freu mich Haie zu sehen, hart zu tauchen und ich freu mich wenn auch mal nicht alles nach Plan verläuft. Diese Tauchgänge sind die Unvergesslichen.
Und wenn Spike auf dem Boot und ich unter Wasser professionell zusammenarbeiten und alle Taucher die sich uns anvertrauen wieder wohlbehalten nach Hause kommen, dann sind wir mächtig stolz .
An Protea Banks sehen wir zur Zeit Hammerhaie, Schwarzspitzen Haie, Gitarren Haie , etwa 10 Sandtiger und den einen oder anderen Bullen Hai. Die Sicht liegt fast immer bei 15m morgens und 10m beim zweiten Tauchgang.
Leider haben wir äußerst windiges Wetter mit dem wir kämpfen muessen.
Wir tauchen zwei Tage und sitzen zwei Tage fest. So ist im Moment der Rhythmus.
Ganz schoen zum Verzweifeln !!!
Wenn wir rauskommen ist die See rauh. So Mancher verliert seine gesunde Gesichtsfarbe bis wir an Protea Banks ankommen und wird regelrecht matt-gruen.
Unsere armen Tauchgäste …aber sie sind alle tapfer dabei.
Diejenigen, die nur einen Tag gebucht haben muessen natürlich ein Riesen Glück haben und enden oft in grosser Enttäuschung.
Aber ich sags ja immer wieder, man kann nicht wegen einem Tag an einen Tauchplatz gehen. Totale Zeitverschwendung.
Gestern Abend waren Beulah und ich im Steakhaus zum Abendessen. Wir teilten uns eine Portion Schnecken mit Knoblauch und Käse ueberbacken und anschliessedn hatte jeder seinen Hauptgang. Alles ganz normal. Ich hatte 2 Bier, Beulah 2 Glass Wein, wie immer.
Wir kamen dann nach Hause und ich wollte noch einen Tee trinken und ein bisschen vor der Kiste sitzen. Ganz normal.
Plötzlich hat es mich vom Sessel gehauen.
Alter, ich hatte auf einen Schlag Bauchweh als würde mir ein Messer im Magen stecken. Wow. Ich wusste nicht was passiert ist und was los war.
Der Schmerz wurde immer unerträglicher. Ich lief planlos durchs Haus und konnte kaum atmen. Ich kletterte die Wände hoch, streckte mich auf dem Bett aus, wollte nur im Dunkeln sein und alleine leiden…
Echt, es war die Hölle . Unglaublich !!!
Nichts linderte die Schmerzen die immer schlimmer wurden. Ich schrie wie ein Irrer und Beulah schämte sich und meinte, die Nachbarn können das hören und denken sie verhaut mich oder sowas….
Mir war nicht zum Spassen zumute, ich hatte gigantische Bauchschmerzen und keinen Plan woher die kamen und wie ich sie wieder loswerden kann.
Die Hunde waren total durcheinander, Beulah tappte nur so um mich rum und ich jammerte und schrie wie am Spiess.
Eine Stunde später nachdem mein gesamtes Essen im Busch im Garten landete ging es mir wieder gut.
Ich wollte meinen Tee fertig trinken, war natürlich total traumatisiert.
Eine halbe Tasse später fing das ganze Theater wieder an.
Ich wollte ins Krankenhaus fahren und mir Morphin geben lassen aber Beulah stoppte mich.
Ich glaube, tief drin hat sie es genossen, mich so leiden zu sehen….denn Hilfe bekam ich keine von ihr…ALter…
Eine weitere Stunde meines Lebens spaeter war dann endlich dieser Leidensweg zu Ende.
Heute Morgen bin ich aufgewacht und hatte Muskelkater vom Hals bis zum Hintern.
Ich kann nur eines sagen : Wer jetzt in diesem Moment gerade überhaupt keine Schmerzen hat sollte unbedingt sich eine Minute schenken , sich voll drauf konzentrieren und diese Minute der absoluten Schmerzfreiheit bewusst geniessen.
Alter, es gibt nichts Schöneres als keine Schmerzen zu haben !!!